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14/11 2011

SPD Nieheim lädt ein

Die Delegierten des SPD-Stadtverbandes Nieheim treffen sich am kommenden Freitag, den 18. November um 19.00 Uhr zur Delegiertenkonferenz in der Gaststätte Alten-Müller in Nieheim. Neben Berichten stehen Wahlen auf der Tagessordnung.

Ab 20.15 Uhr sind Bürgerinnen und Bürger zu einem öffentlichen Teil der Versammlung eingeladen.

Unter dem Motto „Bildung in Nieheim – die Zukunft der Schulen“ informieren der Schulaus-schussvorsitzende Ulrich Kros und der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Kuckuk über die aktuelle Situation und die Weiterentwicklung der Schulen in Nieheim.

12/05 2011

SPD Fraktion im Rat der Stadt Nieheim

Stellungnahme zum Haushalt 2011

 

 

Bei meiner Stellungnahme zum Haushalt 2011 will ich mich kurz fassen und vor allen Dingen die positiven Aspekte herausstellen.

 

Eine Bemerkung vorab:

Zur Gestaltung der Zukunft gehört für die SPD-Fraktion der Schutz unserer Lebensgrundlagen, der Erhalt von Natur und Umwelt. Für uns müssen neue Projekte, einen Bezug zu Stadt, Landschaft und Region haben. Deshalb stehen wir dem Projekt „Bilster Berg“ weiterhin ablehnend gegenüber. Wir akzeptieren auch nicht, wenn Mitgliedern unserer Fraktion, die in diesem Sinn aktiv werden und von ihrem Recht auf Protest Gebrauch machen, „kriminelles Handeln“ unterstellt wird. Diese rein ideologischen Angriffe auf einzelne Personen waren früher hier im Rat von Zeit zu Zeit üblich. Wir sind eigentlich froh, dass diese Zeit vorbei ist.

 

Diese Einmischung von außen widerspricht eigentlich den erlebten Erfahrungen einer kooperativen Zusammenarbeit in den letzten Monaten.

 

Für meine Fraktion kann ich nämlich feststellen, dass wir nicht nur bei der Beratung dieses Haushalts sondern auch in vielen Dingen des kommunalpolitischen Alltagsgeschehens gut informiert worden sind. Das war unter früheren Bürgermeistern nicht so. 

Früher galt der Grundsatz: Wer etwas wissen will, muss fragen, und SPD-Vertreter bekommen dann noch lange nicht alle Informationen.

 

Für die offene Form des Umgangs miteinander unser Dank an Bürgermeister Vidal, den Kämmerer Herrn Becker und die anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung.

 

Die Diskussionen der letzten Monate, in Fachausschüssen oder in der interfraktionellen Arbeitsgruppe zu den Finanzen der Stadt, haben deutlich gemacht, dass Diskussionen  in denen durchaus unterschiedliche, teilweise gegensätzliche, Vorstellungen offen diskutiert werden, die Stadt weiter bringen können. Trotz problematischer Finanzen ist es so gelungen bei wichtigen Schwerpunkten Zeichen gesetzt.

 

Für Bereiche, die meine Fraktion seit langer Zeit in den Mittelpunkt gestellt hat, sind in diesem Haushalt gute Ansätze zu finden. Als Beispiele will ich nennen:

 

- die erheblichen Investitionen in Bildung (Kindergärten und Schulen)

- die Förderung neuer Ansätze (Bewegungskindergarten) und  die inzwischen vorurteilsfreie Diskussion über die Zukunft der Schulen

- die Einbeziehung von Bürgerinnen und Bürgern in die Entwicklung von Dörfern und Kernstadt (Dorfwerkstätten, integriertes Handlungskonzept)

- die notwendigen Änderungen in der Ausrichtung des Culinariums

- der überfällige Beginn einer Diskussion darüber, wie Tourismus als ein wichtiger Bereich für die Stadt zukünftig finanziert werden soll.

 

Mit dem Haushalt 2011 können wir gemeinsam einiges bewegen. (Ich glaube, zum ersten Mal seit vielen Jahren kriegen wir das sogar fast ohne Gutachterbüro hin.)

Gemeinsam als Rat, zu dem auch der Bürgermeister gehört. (Obwohl man ja manchmal glauben könnte, dass Nieheim - bei der Pressepräsenz des Bürgermeisters - nur einen Bürgermeister und gar keinen Rat hat.)

 

Mit dem Haushalt 2011, vor allen Dingen aber mit dem kooperativen Stil der letzten Monate, sind wir auf dem  richtigen Weg Nieheim zukunftsfähig zu machen.

Dem Haushalt stimmt die SPD-Fraktion deshalb zu.

16/09 2010

Presseerklärung des SPD Stadtverbandes zur "Sparkassenaffäre"

Der Vorstand des SPD-Stadtverbandes Nieheim hat sich bei seiner letzten Sitzung mit der „Sparkassenaffäre“ beschäftigt.

Wie bekannt, sind der Fraktionsvorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Andreas Suermann und sein Stellvertreter Johannes Reineke aus dem Verwaltungsrat der Sparkasse ausgeschlossen worden. Hintergrund war, dass beide öffentlich über eine Entscheidung des Verwaltungsrates der Sparkasse informiert hatten, die in nichtöffentlicher Sitzung getroffen wurde.

Die Nieheimer SPD unterstützt die Handlungsweise des Nieheimer Kreistagsabgeordneten Johannes Reineke. Eine Information der Bevölkerung  über nichtöffentlich gefasste Beschlüsse ist – besonders dann, wenn man eine andere als die Mehrheitsmeinung vertritt –nach unserer Auffassung das Recht eines Abgeordneten.

Die Nieheimer SPD geht davon aus, dass die beiden SPD-Politiker voll rehabilitiert werden und weiterhin im Verwaltungsrat der Sparkasse mitarbeiten können.

14/05 2010

Haushaltsrede des Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Kuckuk

SPD-Fraktion im Rat der Stadt Nieheim

 

Stellungnahme zum Haushalt 2010

 

Nachdem die finanzielle Gesamtsituation der Stadt Nieheim bei der Verabschiedung des Haushalts im Jahr 2009 von Bürgermeister und Wirtschaftsprüfern als „recht gut aufgestellt“ bewertet wurde, war die Ankündigung eines „strukturellen Defizits“ in Höhe von 1,5 Mio. Euro ab dem Jahr 2010 schon eine Überraschung.

 

2 Gründe sind hier in verschiedenen Sitzungen zu der „Fehleinschätzung“ des Jahres 2009 genannt worden:

Eine große Portion Optimismus bei den zu erwartenden Einnahmen und handwerkliche Fehler in Form  der Nichtbeachtung von größeren Ausgabeposten.

Und  als Vermutung füge ich als 3. Grund hinzu: in einem Wahljahr sind positive Nachrichten natürlich hilfreicher.

 

Nach Aussagen des Bürgermeisters ist der Stadt Nieheim  kein Schaden entstanden.

Aber: Im Haushalt 2010 sind zwar noch keine Mehrbelastungen der Bürgerinnen und Bürger vorgesehen sind. Wir werden aber noch in diesem Jahr für 2011 über Mehrbelastungen diskutieren, die eigentlich schon im Jahr 2009 aufgrund der schlechten Finanzlage notwendig gewesen wären.

Wir nehmen also die Probleme des Jahres 2009 mit in das  Jahr 2010, werden aber erst für 2011 Entscheidungen treffen.

Als Merkposten für die zukünftige Diskussion will ich das für die SPD-Fraktion an dieser Stelle schon mal kritisch anmerken.

 

Zum aktuellen Haushalt nur soviel:

Alle Möglichkeiten des Neuen Kommunalen Finanzmanagements sind genutzt worden, damit die Stadt in diesem Jahr mit einem „blauen Auge“ davon kommt.

Zu den einzelnen Produkten gibt es erstmals Definitionen. Erste Ziele zu den Produkten werden genannt.

Ich denke, dass der Kämmerer und der Bürgermeister hier in sehr befristeter Zeit einen Haushalt vorgelegt haben, den wir so akzeptieren können.

 

Wir haben in den bisherigen Gesprächen mit der Verwaltungsspitze den Eindruck gewonnen, dass unsere Anregungen und Beiträge ernst genommen werden. Das war in der Vergangenheit nicht immer so.

Unsere Zustimmung zum Haushalt 2010 ist deshalb auch als Vertrauensvorschuss in neues Verwaltungshandeln zu sehen.

 

Ich will aber nicht versäumen auch auf folgendes hinzuweisen.

Bei den Gesprächen und politischen Entscheidungen zur Zukunft der Stadt Nieheim wird es – das zeichnet sich ab – auch um mögliche Veränderungen der Infrastruktur gehen.

Unsere politischen Ziele werden dabei die gleichen wie in der Vergangenheit sein.

 

Wir müssen vorrangig in Bildung investieren.

 

Wir brauchen zeitgemäße Erziehungs-, Förderungs- und Bildungsangebote um für Familien attraktiv zu bleiben oder zu werden.

Dazu müssen die Kindertageseinrichtungen qualitativ weiterentwickelt werden.

Dazu brauchen wir ein verändertes Schulsystem um Nieheim als Schulstandort zu sichern.

 

Wir müssen Stadt und Dörfer lebenswert gestalten und weiter entwickeln.

 

Wir brauchen eine neue Phase der Stadt- und Dorferneuerung. Dazu muss geprüft werden, was wir wie erhalten wollen, was umgenutzt werden kann und von was wir uns – durch Abriss – trennen sollten. Wir brauchen aktuelle Erhaltungs- und Gestaltungssatzungen. Und wir benötigen dazu die intensive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger zum Erhalt von Kernstadt und Dörfern.

 

Wir müssen die Zukunft des Tourismus auf den Prüfstand stellen und neu definieren.

 

Die Situation des Culinarium, aber auch aktuell die vom Land um über 37.000 € gekürzte Kurortepauschale machen deutlich, dass wir weiter intensiv über die Zukunft des Tourismus reden müssen. Auch über die Finanzierung von touristischen Angeboten.

Ich habe den Eindruck, dass ich in diesem Jahr so etwas sagen darf, ohne als „Bombenleger“ verunglimpft zu werden.

Die Zeiten haben sich ja geändert.

 

Die Weiterentwicklung Nieheims werden wir nur gemeinsam voranbringen können.

16/02 2010

SPD-Fraktion vor Ort

Die SPD-Fraktion wird ihre Fraktionssitzungen in Zukunft in den Ortschaften der Stadt Nieheim abhalten. Vor den Fraktionssitzungen werden sich die Mitglieder der SPD-Fraktion den Fragen der Bürgerinnen und Bürger in einem Ortstermin stellen.
Die SPD hat in ihren Informstionsveranstaltungen im Wahlkampf 2009 festgestellt, dass es Gesprächsbedarf gibt. Wir haben damals versprochen, auch nach der Wahl uns weiter um die Belange der Bürgerinnen und Bürger in den Ortschaften zu kümmern.

Dieses Versprechen lösen wir jetzt ein!


Der erste Termin ist ein Rundgang durch die Altstadt von Nieheim am Montag, den 22. Februar 2010 um 17.30 Uhr Treffpunkt: An der kath. Kirche.

Der nächste Ortstermin findet am Montag, den 15. März 2010 ab 18.00 Uhr in Oeynhausen Gastätte Klocke statt.

Danach am Montag, den 19. April 2010 um 18.30 Uhr in Sommersell

Zu diesen Terminen sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen!

Der Treffpunkt und weitere Termine finden Sie rechtzeitig auf dieser Seite
in der rechten Spalte.

Außerdem können Sie jederzeit mit uns Kontakt aufnehmen!
Anschriften, Telefonnummern und tlw. E-Mail-Adresse finden Sie auf unserer Seite: Ratsfraktion. 

07/02 2010

Wer hat im Dorf was zu sagen?

Bezirksverwaltungsstellenleiter haben die Aufgabe in den Ortschaften bestimmte Verwaltungstätigkeiten übernehmen. Sie sind offiziell Tei der Verwaltung.

Diese Aufgabe haben sie seit der kommunalen Neugliederung vor 40 Jahren übernommen. So konnte in der Vergangenheit den Menschen in den Ortschaften manchmal der eine oder andere Weg zum Rathaus nach Nieheim erspart bleiben. Darüber hinaus haben die Bezirksverwaltungsstellenleiter einige repräsentative Aufgaben bei Jubiläen oder Geburtstagen wahrgenommen. Die Bezirksverwaltungsstellenleiter - in der Regel der CDU angehörend - haben für diese Aufgabe, egal wie hoch ihr Aufwand war, eine Entschädigung erhalten, die den Haushalt der Stadt jährlich insgesamt ca. 11.000 € kostet.

Neben den Bezirksverwaltungsstellenleitern gibt es in den Ortschaften noch die von den Ortsausschüssen gewählten Ortsausschussvorsitzenden. Die Vorsitzenden der Ortsausschüsse sind Mitglieder des Rates. Sie erhalten eine pauschale monatliche Aufwandsentschädigung als Ratsherr - frau und für jede Sitzung ein Sitzungsgeld. Die Aufgabe als Vorsitzender eines Ortsausschusses wird nicht zusätzlich vergütet.

In den meisten Dörfern sind der Vorsitz im Ortsausschuss und der Posten des Bezirksverwaltungsstellenleiters von ein und derselben Person besetzt.

Soweit die grundsätzliche Ausgangslage. Nun haben sich die Zeiten geändert. Nur selten werden Verwaltungsangelegenheiten im Dorf erledigt. Für die Allermeisten ist es kein Problem die Dinge direkt im Rathaus zu erledigen. Außerdem ist in Zeiten knapper Kassen auch an die Kosten zu denken und 11.000 € pro Jahr sind ja schon mal was.

Das Amt des Bezirksverwaltungsstellenleiters blieb jedoch 40 Jahre unangetastet und erst im Kommunalwahlkampf 2009 stellt die SPD bei ihren Informationsveranstaltungen die Bezirksverwaltungsstellen kritisch in Frage.

Nach der Kommunalwahl stellten dann sowohl CDU als auch SPD Anträge an diesem Zustand etwas zu ändern. In zwei Sitzungen wurde ausführlich über das Für und Wider diskutiert.

Die SPD schlug vor, die Bezirksverwaltungsstellen aufzulösen. Die Aufgaben der Bezirksverwaltungsstellenleiter sollten vielmehr auf die politisch gewählten Vorsitzenden der Ortsausschüsse übertragen werden. Die eingesparten Mittel sollten z.B. für Schulen und Kindergärten eingesetzt werden.

Ansprechpartner vor Ort sollte in Zukunft grundsätzlich nur noch eine Person sein und zwar der von der Mehrheit des Ortsausschusses gewählte Vorsitzende. Der hätte dann ein vom jeweiligen Ortsausschuss bestätigtes Amt. Das würde auch der Regelung entsprechen, dass ja auch der Bürgermeister Verwaltungsvorsitz und Ratsvorsitz in einer Person vereinigt.

Die CDU schlug demgegenüber vor die Bezirksverwaltungsstellen zu erhalten. Allerdings sollten die Bezirksverwaltungsstellenleiter ihre Tätigkeit zukünftig ehrenamtlich ausüben. Die UWG schloss sich dieser Meinung an. Beiden Fraktionen war wichtig den bisherigen Zustand im Grunde zu erhalten.

CDU und UWG setzten ihren Vorschlag mit Mehrheit durch. Auch in Zukunft wird es in den Dörfern also Bezirksverwaltungsstellenleiter und Ortsausschussvorsitzende geben. Das wird möglicherweise die gleiche Person sein, die hat dann aber offiziell 2 Ämter.

 

15/11 2009

Rat beschließt Ausschussbesetzungen

In der Ratssitzung am 12.11.2009 beschloss der Rat der Stadt Nieheim die Besetzung der Ausschüsse für die neue Wahlperiode.

Näheres aus der Seite Ratsfraktion / Ausschüsse bzw.
Ratsfraktion / Ortsausschüsse

27/10 2009

SPD Fraktion konstituiert sich!

Die, bei der Kommunalwahl gewählen, Vertreter der SPD im Rat der Stadt Niehem schlossen sich am 26.10.2009 zur SPD-Ratsfraktion zusammen!

Zum Fraktionsvorsitzenden wurde einstimmig Wolfgang Kuckuk gewählt.
Zu seinem Stellvertreter wählten die Mitglieder einstimmig Dr. Uli Kros.

15/05 2009

Offene Ganztagsgrundschule in Nieheim

Nach den Sommerferien wird die Katholische Grundschule Nieheim eine Offene Ganztagsgrundschule sein. Auf Wunsch der Eltern können die Kinder - kurz gesagt - bis 16:00 Uhr in der Schule bleiben. Die Kinder bekommen in der Schule ein Mittagessen, die Hausaufgaben können erledigt werden und es gibt Freizeitangebote.
Das ist eindeutig eine Verbesserung gegenüber der bisherigen Betreuungsform, auch wenn die finanzielle Ausstattung des laufenden Betriebs durch das Land nicht so gut ist wie manchmal behauptet wird.
Positiv ist, dass die Stadt Nieheim die Landesmittel durch eigene Zuschüsse ergänzt.
Auf Antrag der SPD-Fraktion wurde beschlossen, dass Eltern mit einem geringen Jahreseinkommen bis von bis zu 12.499 € pro Jahr für den Besuch der Offenen Ganztagsgrundschule nichts bezahlen müssen. Die CDU unterstützte diesen Vorschlag.
Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, diesen Eltern 10 € pro Monat abzuknöpfen.

Hier die Staffelung bei Jahreseinkommen:

Bruttojahreseinkommen:         monatlicher Elternbeitrag:
0,00€ - 12.499,00€                                  0,00€
12.500,00€ - 18.749,99€                        20,00€
18.750,00€ - 24.999,99€                        40,00€
25.000,00€ - 31.249,99€                        55,00€
31.250,00€ - 37.499,99€                        70,00€
37.500,00€ - 43.749,99€                        85,00€
43.750,00€ - 49.999,99€                       100,00€
50.000,00€ - 56.249,99€                       115,00€
56.250,00€ - 62.499,99€                       130,00€
ab 62.500,00€                                        150,00€

30/03 2009

"Scharf gemacht"

Münsters Vorzeigekabarettisten Harald Funke & Thomas Rüther sind jetzt richtig "scharf gemacht".
Nach mehr als 20 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit servieren die Texter und Darsteller des legendären Kabaretts "Die kleinen Mäxe" einen geistig hochprozentigen Cocktail aus intelligenter Analyse, brüllend komischem Zusammenspiel und verblüffender Musikalität. Die kabarettistische Doppelklinge aus Münster wetzt die Zunge und schlägt geistige Trampelpfade durch den bundesdeutschen Phrasendschungel. Funke & Rüther schenken zwerchfellerschütternde Lebenshilfe bei geistigen Verdauungsbeschwerden.
Dabei nehmen sie die staunenden Zuschauer mit auf eine irrwitzige Reise durch ihren Alltag. Jenseits von abgehobener Politikerschelte und geistig tiefer gelegener Comedy führen Sie den Zuschauer vom Kleinsten ins Größte, vom Privaten ins Politische, vom Frühstücksbrötchen zum Religiösen, und wieder zurück und das alles mit einer Komik, "die selbst einen Stuhl zum Lachen bringen würde" (Schwäbische Allgemeine).
Betritt der mobile Kabarett G2-Gipfel die Bühne, gilt: Ein lang (Rüther), ein kurz (Funke), danach fühlt man sich besser! Garantiert mit Risiken und Nebenwirkungen.

Zum Abend mit "Funke & Rüther" lädt die Nieheimer SPD am
30. April ab 20:00 Uhr in das Deutsche Sackmuseum (Wasserstraße) ein.

Wer am Vorabend des 1. Mai eine Menge Spaß haben will, ist bei der SPD gut aufgehoben.

10/03 2009

Regenwasserabgabe - auch das noch!

Für Gottes fruchtbaren Regensegen werde ich zur Kasse gebeten- welch ein verrückter Gedanke ! Das Oberverwaltungsgericht NRW in Münster  hat am
18.12. 2007 entschieden, dass jeder, der Regenwasser in die Mischwasserkanalisation – also zur Aufbereitung in die Kläranlage schickt – dafür bezahlen muss. Allerdings auch derjenige, der sein Regenwasser in die getrennte Kanalisation- also letztendlich  in den Bach-  fließen lässt. Gleiche Pflicht für alle !

Bisher wurde nicht getrennt gedacht und gerechnet: Alles Abwasser, das Kosten verursachte, wurde vom Bürger gemäß der Abwasserbeseitigungssatzung bezahlt. Nun wird ganz genau hingeschaut : Das große Dach der Scheune, der gepflasterte Hof, die Einfahrt zur Garage u.s.w. sind mögliche Regenwasserfänger und unter Umständen können dort pro Quadratmeter und Jahr x Liter Regenwasser auftreffen und in die Kanalisation gelangen. Jedenfalls kostet es 0,52 €/m2 versiegelte Fläche . Wie viel Liter Regenwasser fließen denn nun tatsächlich vom Grundstück  in die Kanalisation und dann in die Aufbereitung im Klärwerk ? Man weiß es nicht, man kann’s nur aufs Ganze hochrechnen und dann auf die versiegelten Quadratmeter der Stadt Nieheim verteilen . Und wenn jemand mit Sachverstand und guter Beobachtung feststellt: „Von meiner mit Rasensteinen  gepflasterten Auffahrt mit 2% Gefälle fließt kein Wasser in die Gosse !“ – so sagen die neunmalklugen münsterschen Richter : „Doch!“  Und dagegen bist du machtlos. So ist es eben.

Was lernen wir daraus: Nutze das Wasser, das auf dein Grundstück regnet  und lass es ja nicht  in die Gosse oder in den Kanal fließen !

Und was sagt der Kämmerer zu deiner klugen Überlegung ? „Mach nur, du kannst dich winden und wenden: Du musst eh zahlen ,was letztendlich bei der Abwasserbeseitigung unter dem Strich steht. Sparst du beim Regenwasser, dann hole ich es mir über die Schmutzwassergebühr wieder rein!“  Und das ist auch rechtens, sagen die Richter.

 

Was die Kosten für die Schmutzwasserbeseitigung anbelangt, da muss die Stadt Nieheim in 2008 einen Purzelbaum vorwärts mit anschließender Rolle rückwärts in 2009 vollziehen. 2008 kostet die Entsorgung nur noch 1,66 €/m3 Abwasser; sie muss aber 2009/2010 wieder  auf 2,68 €/m3 ansteigen – weil das Gesetz es so will . Eine Rücklage (= Sparen für Investitionen in naher Zukunft) bilden , das darf man nicht. Der Ratsherr Wessler von der UWG hat diesen „weisen“ Beschluss der obersten Verwaltungsrichter entdeckt, und es ist nur richtig, dass er umgesetzt wird. Von Vernunft  des Gesetzes kann kaum die Rede sein.

Tja, Bürger, Ratsherren und sogar Bürgermeister können kaum noch über ihre Belange klug und gewissenhaft entscheiden. Schlechte Gesetze und pingeliger Bürokratismus schnüren die demokratische Basis unseres Miteinanders immer mehr ein.

Unter Willi Brandt zog der Wahlslogan weite Kreise: DEMOKRATIE WAGEN ! Es gab Millionen Bürger, die ihre Rechte und Pflichten im fairen Austausch der Interessen wahrnehmen wollten. Die SPD stellte die Speerspitze der Bewegung. Es wurde diskutiert, es wurde überzeugt und es wurde ein Jahrzehnt Politik gemacht.

Und heute: Wie armselig ist unsere Demokratie geworden! Der Bürger wendet sich ab, desinteressiert, unmotiviert. Man überlässt das Regieren und Verwalten den Behörden und Gerichten - notgedrungen. Zu klein ist der Gestaltungsspielraum im Laufe der Zeit  geworden, den die Verwaltungsgerichte den Bürgern und deren Vertretern einräumen.                
Millionen für die Bosse, Peanuts für die Bedürftigen – das alles ist rechtens. Die  steuerzahlenden Bürger, die staatstragenden Bürgerinnen fordern eine nachvollziehbare Politik, in der die Interessen Aller ausgewogen berücksichtigt werden – eine Politik mit Verstand und Augenmaß, die sich in guten Gesetzen wiederspiegelt.

 

Hubert Eller, 33039 Nieheim, Klingelstraße 1                  huberteller@aol.com

08/03 2009

Geschlossen hinter Dr. Ulrich Kros

Mit 28 Stimmen von 28 Delegierten wählte die Stadtverbandsdelegiertenkonferenz
Dr. Ulrich Kros
zum Bürgermeisterkandidaten.
Die SPD Nieheim steht geschlossen hinter Dr. Ulrich Kros.
"Unser Wahlprogramm lautet vor allem: Auf das hören, was die Bürgerinnen und Bürger sagen." sagte Dr. Ulrich Kros den Delegierten:
"Jedes Mal, wenn ich am Rathaus vorbei gehe, denke ich: In diesem alten, geschichtsträchtigen Rathaus als Bürgermeister zu arbeiten, muss eine tolle Sache sein!"
Als Nieheimer, der die Sorgen, Nöte, und Probleme der Bürgerinnen und Bürger kennt, wird er sich dafür Einsetzen und ein wirklicher erster Bürger der Stadt Nieheim sein.

08/03 2009

Kandidaten für die Kommunalwahl gewählt!

Die Stadtverbandsdelegiertenkonferenz hat am Donnerstag, den 05. März 2009 die Kandidaten für die Wahlkreise und die Reserveliste der Stadt Nieheim gewählt.

Die Delegierten zeigten eine Große Geschlossenheit bei den Abstimmungen, einstimmig wurden die Kandidaten für die zwölf Wahlkreise gewählt:

Wahlkreis
1 Nieheim: Hans Pelizäus
2 Nieheim: Wolfgang Kuckuk
3 Nieheim: Johannes Reineke
4 Nieheim: Dr. Uli Kros
5 Nieheim: Hubertus Eller
6 Holzhausen/Erwitzen: Otto Vogedes
7 Merlsheim/Schönenberg: Sven Horstmann
8 Himmighausen: Rita Busse
9 Oeynhausen: Klara Heinemann
10 Eversen: Hans-Dieter Heimbach
11 Entrup: Dr. Matthias Kros
12 Sommersell: Günter Mühlenhoff

Ebenso einmütig ging es auch bei der Besetzung der Reserveliste weiter:

1. Dr. Uli Kros
2. Wolfgang Kuckuk
3. Klara Heinemann
4. Dr. Matthias Kros
5. Otto Vogedes
6. Hans-Dieter Heimbach
7. Günter Mühlenhoff
8. Sven Horstmann
9. Hans Pelizäus
10. Hubertus Eller
11. Johannes Reineke
12. Rita Busse

"Viele Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern haben uns ermutigt, einen engagierten Wahlkampf zu starten." sagte Wolgang Kuckuk.

Wir werden uns, mit Ihrer Unterstützung, für ein lebenswertes und liebenswertes Nieheim stark machen.

Haben Sie Fragen, sprechen Sie uns an!

SPD Nieheim, immer eine gute Wahl!

08/03 2009

Johannes Reineke für den Kreistag

Die Stadtverbandsdelegiertenkonferenz nomminierte
Johannes Reineke einstimmig als Kandidaten der SPD
für den Kreistag.

21/12 2008

Ein Nieheimer für Nieheim!

Dr. Ulrich Kros ist der Bürgermeisterkandidat

Der Vorstand des SPD-Stadtverbandes hat Dr. Ulrich Kros als Kandidaten für die Wahl des Bürgermeisters im nächsten Jahr benannt.

Uli Kros ist gebürtiger Entruper und wohnt mit seiner Familie - Uli ist verheiratet und hat drei Söhne - seit vier Jahren wieder in Nieheim im Osningweg.


Nach dem Abitur am Gymnasium St. Xaver in Bad Driburg hat Uli Kros Tiermedizin studiert. Seit einigen Jahren arbeitet er als Tierarzt im Veterinäramt des Kreises Lippe.


In jüngster Vergangenheit ist Uli Kros weniger durch Politik als vielmehr durch sen Engagement gegen die Rennstrecke am Bilsterberg aufgefallen. Dabei beeindruckt, dass er in der Auseinandersetzung um dieses Projekt stets eine klare Linie vertritt und trotzdem um Sachlichkeit und Fairness bemüht bleibt.


Die SPD in Nieheim ist davon überzeugt, dass mit Uli Kros ein Kandidat gewonnen werden konnte, der als Bürgermeister auf der Suche nach dem besten Weg für Nieheim das Gespräch mit allen Bürgern und Parteien suchen und führen wird. Dabei wird Uli auch zukünftig weiter "klare Kante reden", aber er wird sich nicht in "politische Grabenkämpfe" verstricken.


"Ich bin kein ideologischer Wadebbeißer!", sagt Kros von sich selbst. "Meine Stärke ist eher der Ausgleich und der Versuch meinen Gesprächspartner zu verstehen, auch wenn er eine andere Meinung als ich vertritt!"


Obwohl Uli Kros als Tierarzt eher als Quereinsteiger in das Amt des Bürgermeisters gelten kann, bringt er aus seiner Tätigkeit im Veterinäramt des Kreises Lippe doch auch Verwaltungserfahrung mit. Als Bürgermeister wird Kros aber bestimmt kein "bürokratischer Verwalter" sein, sondern gesunden Menschenverstand und politisches Feingefühl walten lassen.

Seine Motivation zur Kandidatur fasst Uli Kros so zusammen: "Ich glaube, dass man in diesem Amt für seine Stadt unheimlich viel bewegen kann! ich denke, auch in Nieheim müssen wir wieder mehr Demokratie wagen. Demokratie heißt für mich aber nicht nur, dass ich mich als Bürger für oder gegen eine Sache entscheiden kann, für oder gegen den Kandidaten einer Partei. Vielmehr bedeutet es für mich auch, dass ich die Freiheit habe, mich zwischen zwei oder mehreren unterschiedlichen Wegen, zwischen mehreren Kandidaten zu entscheiden! Die Bürgermeisterwahl darf in Nieheim nicht zu einer Wahl verkommen, bei der der Kandidat der zuvor von der CDU ausgesucht wurde, von den Wählern nur noch abgenickt wird. Es muss eine echte Wahl bleiben!"

Die Nieheimer werden in den nächsten Monaten noch zahlreiche Gelegenheiten haben, Uli Kros und unser Programm näher kennen zu lernen. Wir laden Sie dazu ein, in den nächsten Monaten und besonders bei der Wahl am 7. Juni 2009 mehr Demokratie zu wagen!

Machen Sie mit! Gemeinsam können wir einiges verändern!